{"id":71,"date":"2018-03-12T12:10:48","date_gmt":"2018-03-12T12:10:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/?page_id=71"},"modified":"2018-03-12T12:10:48","modified_gmt":"2018-03-12T12:10:48","slug":"hianzenkalender-2009","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/publikationen\/buecher\/hianzenkalender-2009\/","title":{"rendered":"Hianzenkalender 2009"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Der Kalender* der Burgenl\u00e4ndisch-Hianzischen Gesellschaft ist kein Kalender im gewohnten Sinne. Das Hauptanliegen der Gesellschaft ist die Pflege der Mundart im Burgenland, welches Ziel vom Dialektinstitut mit Bibliothek, Phonothek und Archiv, vom Volksliedwerk und vom Museumsverein unterst\u00fctzt wird, die alle im Haus der Volkskultur in Obersch\u00fctzen t\u00e4tig sind.<br \/>\nIm Jahre 2006 erschien das 430 Seiten umfassende \u201e<strong>Erste Burgenl\u00e4ndische Mundart- W\u00f6rterbuch<\/strong>\u201c, das die Dialektw\u00f6rter auf wissenschaftlicher Grundlage pr\u00e4sentiert und auf ethnographische Kontexte aufmerksam macht. Dementsprechend stehen im Mittelpunkt des Kalenders f\u00fcr das Jahr 2009 ebenfalls Beitr\u00e4ge in bzw. zu der burgenl\u00e4ndischen Mundart. Im September 2008 wurde das 2. Internationale Dialektautorentreffen \u201eMUND-ART\u201c in Obersch\u00fctzen veranstaltet, an dem neben Lesungen burgenl\u00e4ndischer Mundartautoren \u2013 unter denen auch der aus \u00d6denburg stammende Koloman Brenner vom Budapester Germanistischen Institut war \u2013 auch Dialektworkshops f\u00fcr Sch\u00fclerInnen organisiert wurden, wobei im Mittelpunkt die Bedeutung, bzw. der Gebrauch des Dialekts im Alltag stand. Im Kalender sind nun die Fr\u00fcchte des Dialektautorentreffens, Gedichte und Prosatexte \u2013 nat\u00fcrlich in Mundart geschrieben \u2013, zu lesen.<br \/>\nDen zweiten thematischen Schwerpunkt des Kalenders bildendie Beitr\u00e4ge zur Pflanzenkunde, zum \u201eHianzengartl\u201c. Den Charakter eines Kalenders bewahrend findet man den Kr\u00e4uterspeiseplan im Jahreszeitenzyklus, wobei man kr\u00e4uter-kulinarische Rezepte kennenlernen kann (z. B. L\u00f6wenzahnbl\u00fctenhonig, Vogelmierensuppe, Pfefferminz-Longdrink<br \/>\nWeitere Beitr\u00e4ge besch\u00e4ftigensich mit Kr\u00e4utermedizin sowie mit der Geschichte des Obstanbaus im 20. Jahrhundert. Die Gedichte und Lieder in Verbindung mit Kr\u00e4utern und Pflanzen \u2013 selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls in Mundart geschrieben \u2013 runden die Kenntnisse bez\u00fcglichdes \u201eHianzengartl\u201c ab.<br \/>\nDer Hianzenkalender \u201et(ui)tsnatuits\u201c bietet allen Lesern, die sich f\u00fcr\u00a0die Geschichte, Volkskunde und Sprache des Burgenlandes interessieren, wissenswerte und lehrreiche Lekt\u00fcre, auch wenn sie der hianzischen Mundart nicht m\u00e4chtig sind.<br \/>\nKarl B. Szab\u00f3<br \/>\n*Hianzenkalender 2009. Burgenl\u00e4ndisch-Hianzische Gesellschaft, Obersch\u00fctzen, 2009, 136 S.<br \/>\nQuelle: NZ, 6\/2009, S. 6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kalender* der Burgenl\u00e4ndisch-Hianzischen Gesellschaft ist kein Kalender im gewohnten Sinne. Das Hauptanliegen der Gesellschaft ist die Pflege der Mundart im Burgenland, welches Ziel vom Dialektinstitut mit Bibliothek, Phonothek und Archiv, vom Volksliedwerk und vom Museumsverein unterst\u00fctzt wird, die alle &hellip; <a href=\"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/publikationen\/buecher\/hianzenkalender-2009\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":41,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-71","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/71","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/71\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72,"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/71\/revisions\/72"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/41"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ungarndeutsche.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}